Befestigungslöcher an der Oberfräse



Befestigungslöcher an der Oberfräse
Die hier verwendete Oberfräse hat bereits drei Gewindelöcher M6, die wir gut zur Befestigung des Zirkels verwenden können. Sollten keine Gewindelöcher oder nutzbare Bohrungen vorhanden sein, was hin und wieder bei älteren Oberfräsen vorkommt, muß der Flansch der Fräse neu gebohrt und die Schrauben mit selbstsichernden Muttern befestigt werden. Empfehlenswert sind 4 Stück, quadratisch verteilt auf den Kreisumfang. So kann man die Maschine bei Bedarf auch um 90 Grad verdreht montieren.
Alternativ wäre es sogar möglich, den Flansch (bzw. Fuß) der Oberfräse zu entfernen und die beiden befederten Stützen direkt auf dem Zirkel zu befestigen. Diese sollten jedoch wenigstens 2 mm in der Fräszirkelplatte versenkt werden, um auch etwas seitliche Führung zu gewährleisten, weiterhin sollte sich durch diese Maßnahme die Federspannung nicht verringern (dem könnte man mit aufgeschobenen Rohrhülsen begegnen). Die Maschine muß in jedem Falle von den Federn leicht wieder in die Ausgangsposition zurückgedrückt werden können.
Die Stützen sind dann von unten mit Senkkopfschrauben zu befestigen. Das ist freilich einiger Aufwand, doch gewinnt man damit einige Millimeter zusätzliche Frästiefe, außerdem ist ein etwaiges Anschlagen der Griffschraube an den Flansch der Oberfräse kein Thema mehr.

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